Cannabis
Der Cannabis-Konsum führt nicht direkt zu einer sportlichen Leistungssteigerung, kann aber durch seine beruhigende und bewusstseinsverändernde Wirkung zu risikobereitem oder unbedachtem Verhalten führen.
Zusätzlich kann es bei hohen Dosierungen zu einer Verschlechterung der Koordination kommen, wodurch sich das Unfallrisiko weiter erhöht. Inhaltsstoffe wie Tetrahydrocannabinol (THC) werden sehr langsam abgebaut und können oft Monate nach einem Konsum (etwa im Ausland) noch zu einer positiven Dopingprobe führen. Der nachgewiesene Konsum von Cannabis kann auch strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz der positiven Doping-Kontrollen lässt sich auf Cannabis zurückführen.
Athleten sollten daher generell auf den Konsum von Cannabis - und überhaupt auf Drogen jeder Art - verzichten.
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Überblick Doping-prävention